Impressum

Der »harte Kern« von 2001 – 2014

Arne Ihm ist zuständig für Ideen und Umsetzung
vorallem in der Gartengestaltung, Christine Hoffmann
konzipiert, koordiniert und verwaltet die Projekte,
Robert Abts gestaltet Feste, Workshops und Kunst-
projekte.

 

Künstler Robert Abts - Akteur im landkunstleben e. V., Kunstverein in Steinhöfel/Brandenburg

Robert Abts, Künstler

Der Garten in Steinhöfel ist für mich ein Ort wo Wachstum und Zeit sichtbar
werden. Dort treffen Erfahrungswerte, Wissen, Traditionen und Brauch-
tum auf unterschiedliche Generationen von Land- und Stadtmenschen.
Ein Zeitparameter zwischen keimen, wachsen, blühen, fruchtbar sein und
vergehen. Verschiedene Blicke und Sichtachsen ermöglichen Besuchern
eineAuswahlzu treffen was sie bewegt, wo sie sich niederlassen, ob sie
ruhen,genießen, teilnehmen, lernen, kommunizieren, mitspielen, essen,
sammeln,kochen und/oder andere Dinge machen.
Anregendes für die Sinne und den Geist, öffentlich und für Alle erlebbar.

 

Arne Ihm, Akteur im landkunstleben e. V., Kunstverein in Steinhöfel/Brandenburg

Arne Ihm, Gärtner, DJ, Agronaut und Foodaktivist

Der Rote Meier, Gute Heinrich, Blaue Schwede, das Blondköpfchen und die
Jungfer im Grünen leben, gut behütet, hinter einer alten Ziegelsteinmauer
auf dem Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei. Neben Alleen mit alten
Obstbäumen, mit Hecken umrahmten Themengärten, Wiesen zum Spielen
und Entspannen bauen wir dort alte und seltene Gemüsesorten an.
Längst vergessene Vielfalt kann hier entdeckt und probiert werden. Der Ge-
schmack der Kindheit wird bei einem Biss z.B. in den Gravensteiner Apfel
wieder wach. Altes Wissen und neue Ideen finden beim natürlich ökologisch
orientierten Anbau ihren Platz.

 

Christine Hoffmann, Künstlerin und Kuratorin im landkunstleben e. V., Kunstverein in Steinhöfel/Brandenburg

Christine Hoffmann, Künstlerin und Kuratorin

Als wir uns 2002 dafür entschieden, in Steinhöfel langfristig einen Garten
anzulegen, war das ein Schritt ins Offene. landkunstleben hatte sich als
Kunstverein gegründet, der Fokus war anfangs auf temporäre Kunst-
projekte im ländlichen Umraum gerichtet. Ein großes Gelände zu gestalten
und zu betreiben, war Neuland. Aber es eröffnete auch die Möglickeit,
einen Begegnungsraum herzustellen, und dabei dem ureignen Thema
des Landes, dem Kultivieren, auf der Spur zu bleiben.
Das typische »kunstausstellen« trat in den Hintergrund, die Projekte 
wurden beweglicher und dehnten sich über die den Gartenraum
aus. Im Spannungsfeld zwischen Kunst, Leben und Ökologie gedeihen 
inzwischen soviel neue Ideen und Projekte, dass wir kaum hinterher-
kommen …