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Diskurs Raumpioniere - Landkunstleben, Kunstverein in Steinhöfel/Brandenburg

Raumpioniere

»Als Raumpioniere werden externe und interne Akteure bezeichnet, die
sichim Umbruch befindende Wohn- und Wertschöpfungsräume einer
neuen,innovativen Nutzung zuführen. Dabei entstehen neue Lebens- und
Tätigkeitsformen, die als Projekte etabliert und stabilisiert werden. Sie
steigern die Lebensqualität und schaffen Entwicklungsperspektiven für
sich entleerendeRäume.«

Arbeitsdefinition »Raumpioniere« einer Studentengruppe im Studiengang
Regionalentwicklung und Naturschutz an der Hochschule für nachhaltige
Entwicklung Eberswalde/2011

landkunstleben als Verein und der Garten Steinhöfel als Ort sind Ergebnis
von Erfahrungen und gemeinschaftlichem Arbeiten im neuen ländlichen
Raum, der sich nach der Wende 1989 auftat. Das Umdefinieren von Räumen
bis hin zur Besetzung ist eine städtische Erfahrung im Spektrum zwischen
Kunst, Gesellschaft und Politik. Ob die Idee zur Generierung neuer Räume
inden peripheren und ländlichen Gebieten der einstigen DDR letztlich eine
Chance oder eine Falle ist, bleibt der subjektiven Einschätzung überlassen.
Erfolge des Unternehmens »rurales Pionieren« sind, je nach Einsatz und
Geschick, sporadisch, tempörär oder langsfristig und nachhaltig.
In jedem Fall haben sie ein Stück Veränderung bewirkt. Sie haben selbst
den kopfschüttelnden Wegsehern und den verwunderten Betrachtern
Möglichkeitsräume näher gebracht, was sich unterschwellig in deren Wahr-
nehmung eingetragen hat.

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